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19 Spieler, 4 Betreuer, 1 Team – Spanienfahrt vom 11. – 17.04.2014

Am 11.04.2014 sollte es endlich losgehen – wir wollten nach Spanien fahren. Doch so einfach machte man es uns nicht. denn gleich zu Beginn hatte unser Bus 2 Stunden Verspätung. Als es dann endlich um 22.15 Uhr losging, ließen es die Jungs gleich im Bus krachen und die Nintendo DS-Challenge ging los. Bis morgens um 5.00 Uhr gab es Duelle – bis endlich auch der letzte eingeschlafen war. Gegen 14.30 Uhr war es dann endlich soweit und wir kamen in Pineda de Mar an. Die Zimmer wurden verteilt, die Umgebung am Strand erkundet und das erste Abendessen wurde eingenommen. Anschließend hatte noch jeder bis zur Bettruhe etwas Freizeit. Zumindest die Trainer fielen zu dieser todmüde ins Bett. Es schien aber auch so, dass die Jungs gegen Mitternacht zur Ruhe kamen. Nach einem guten Schlaf und einem Frühstück ging es für die zwei Trainer Wolfgang und Sergio zu einer Turnierbesprechung in den Nachbarort. Hier warteten schon Betreuer von insgesamt 217 Mannschaften aus 8 Nationen auf uns. Am Mittag war es dann für unsere Jungs soweit: die Eröffnungsfeier startete. Alle Mannschaften liefen ins Stadion ein und wurden namentlich begrüßt. Eine imposante Angelegenheit. Es wurden dann noch die Nationalhymnen der teilnehmenden Nationen sowie die Hymne der Championsleague gespielt, was uns sehr beeindruckte. Eine tolle Erfahrung. Langsam wurde man heiß auf das Fussballturnier.Als Krönung des Mittags gewannen wir noch bei einer Verlosung den Hauptpreis – 10 Adidas- Fußbälle. Jeder kannte nun den FC Sandhausen. Nach der Rückfahrt ins Hotel und dem gemeinsamen Abendessen ließ man den Tag gemütlich ausklingen. Die kurze oder auch – für manche – lange Nacht wurde durch das gemeinsame Frühstück am Morgen beendet. Der Tagesablauf wurde besprochen: angesagt war ein leichtes Training, Bettruhe und abends zwei Siege, wobei das erste Spiel auf 19.20 Uhr angesetzt war. Der Gegner hieß SV Berk. Das zweite Spiel sollte um 20.50 Uhr stattfinden und zwar gegen EGC Wirges. Die Trainingseinheit am Strand ließ für den Abend einiges hoffen, die Jungs hatten richtig Spaß zusammen und wuchsen hier richtig als Mannschaft und Freunde zusammen. Gegen 18.00 Uhr wurde es dann langsam ernst. Mit dem Teambus wurden wir abgeholt und ins Stadion nach Pineda gefahren. Die Ehrfurcht wuchs und man merkte, dass so ein Turnier doch etwas anderes ist. Im ersten Spiel gegen Berk erwarteten uns große und kräftige Jungs, was uns jedoch nicht beeindruckte, da wir das ja bereits gewohnt sind. Unsere Jungs spielten ihre Stärken wie Laufbereitschaft, Einsatz, Ordnung und Teamgeist aus. So war es sehr schwer, unser Tor zu bedrängen bzw. unseren Torwart zu bezwingen. So war das verdiente Ergebnis ein 0:0 Unentschieden. Nur 40 Minuten später mussten wir wieder ran. Wie sich später herausstellte: eine Stützpunktmannschaft, die auch den Turniersieg holte. Man muss schon sagen, dass dieses Team läuferisch und spielerich sehr stark war, aber unsere Jungs hielten lange und tapfer dagegen. Wir hatten sogar einige Torchancen, allerdings mussten wir uns am Ende 0:2 geschlagen geben. Ein gutes Spiel, das Werbung und Lust auf Jugendfußball machte. Zufrieden mit der Leistung wurden wir zurück ins Hotel gebracht. Frühere Bettruhe war angesagt, weil bereits früh am nächsten Morgen das nächste Spiel stattfand. Die lange Nacht zuvor und die späten Spiele zeigten Wirkung, so dass die Jungs kaum ermahnt werden mussten und sich tatsächlich relativ früh ins Bett begaben.

Ausgeschlafen, aber ohne Frühstück brachte uns dann am nächsten Morgen unser Busfahrer um 08.30 Uhr zum nächsten Spielort. Der Gegner hieß TuS Essen West oder wie üblich: Groß gegen Klein. Einige kleine Veränderungen wurden vorgenommen: Tobias rückte aus der Innenverteidigung wieder auf seinen Stammplatz in der Sturmmitte vor. Und genauso stürmisch legte man dann auch los. Der Gegner war sehr überrascht, wie man am Hardtwald Fussball spielt und so hatte man gleich zu Beginn drei gute Möglichkeiten. Als dann Giuseppe das 1:0 nach einer Ecke erzielte, war die Hölle los. Jetzt wussten wir, dass der Sieger FC Sandhausen heißen konnte. In der zweiten Hälfte wollte Essen verstärkt nach vorne spielen, aber unsere Defensive sowie das Mittelfeld sind zur Zeit schwer auszuspielen und als Tobias dann kurz vor Schluss noch zwei Gegenspieler stehen ließ und den Ball ins lange Eck schob, hieß es auf einmal 2:0 für uns. Jeder, der dabei war, bescheinigte uns, dass der Sieg wirklich verdient war. Jetzt hieß es hoffen, dass wir weiter kommen würden. Aber leider schieden wir mit 4 Punkten und 2:2 Toren aus. Egal, wir haben uns super verkauft und wir Trainer sind mächtig stolz auf die Jungs.
zurück im Hotel wurde das Frühstück nachgeholt und bis zum Abendessen gab es dann Freizeit, die jeder auf seine Weise nutzte: bei 25 Grad am Strand oder am Pool liegen, hat schon was cooles. Das Wasser war leider (zumindest für den Berichterstatter) zu kalt. Nach dem Abendessen gingen alle 23 in eine kleine Kneipe mit deutschem Fernsehprogramm und es wurde beim Halbfinale des DFB- Pokal gefachsimpelt. Dass Dortmund dann gewann, freute einige, aber nicht alle. Der späte Abend klang dann bei herrlichem Mondschein am Strand der Costa Brava aus.

Am folgenden Morgen war um 09.00 Uhr Aufbruch zum Highlight der Fahrt: „Camp Nou“, dem Stadion des FC Barcelona sowie der Stadt Barcelona. 23 Sandhäuser nahmen das Stadion in Besitz und waren gespannt, wo Messi, Inesta usw. spielen. Und wir wurden nicht enttäuscht: Barca-Museum, Pokale, Kabinen, eine Kapelle … das war schon toll … und als man aus den Katakomben an den Rand des Spielfelds kam, war das schon gigantisch. Wir sind sicher, der FCS braucht auch so ein Stadion und wenn es schon nicht für ein ganzes Stadion reicht, dann wollten wir schon zumindest die Ersatzsitze und den Rasen haben. Man war schon sprachlos. So etwas sieht man nicht alle Tage. Nach zwei Stunden ging es dann mit dem Bus weiter durch Barcelona: Sagrada Familia von Gaudi, Olympia Park, Stadion, Hafen … auch das war sehr beeindruckend. Anschließend hatten wir noch ca. drei Stunden Freizeit und konnten „La Rambla“, die Flaniermeile in Barcelona sowie die kleinen und engen Gassen erobern. Um 16.00 Uhr wurden wir dann wieder abgeholt, geschlaucht, aber auch sehr beindruckt von dieser tollen Stadt. Zumindest die Betreuer waren nicht das letzte Mal hier. Den letzten Abend ließ man dann gemütlich ausklingen. Man sah immer wieder kleinere Gruppen FC-Spieler in Pinedas überschaubarem Nachtleben. In jeder Kneipe und auf jedem Fernsehen konnte man als Höhepunkt des Abends das spanische Pokalendspiel zwischen Real Madrid und FC Barcelona sehen, das Real Madrid hochverdient gewann, obwohl wir eigentlich zu 80% für Barcelona waren. Dann kam die Zeit der Nachtruhe … für die einen früher und für die anderen später … Am Donnerstag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von Pineda. Nach dem Frühstück wurden die letzten Sachen im Koffer verstaut und die Zimmer wieder in einen zivilisierten Zustand gebracht. Um 10.15 Uhr wurden wir von unserem Busfahrer vom Hotel abgeholt. Das war dann der Beginn einer ca. 17stündigen Rückfahrt ins beschauliche und doch schöne Sandhausen mit seiner Kunstrasenarena. Schee wars !!!!!!!!!
(Wolfgang Koob)

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