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Offensive Nachlässigkeit von effektiver Spielgemeinschaft bestraft

SG Rettigheim/Mühlhausen 1:1 (0:0) FC 1986 Sandhausen

Aufstellung:
M. Ohnhäuser – F. Bisch, P. Jürgens, D. Waleczko, A. Öztürk – M. Herbold, M. Kandziora – F. Leitner (45 K. Nepke), Y. Treiber (65 M. Gatt), T. Mayer – S. Geiss

Tore:
62. Min. 0:1 Sascha (Tobias)
71. Min. 1:1

Verwarnungen FCS:
Gelb Felix B, Yannic

Spielverlauf:
Nach erfolgreichen letzten Wochen wollte unsere Mannschaft an den bereits erbrachten Leistungen anknüpfen. Doch bereits von Beginn an war das Spiel auf beiden Seiten von Fehlern geprägt und so spielte sich das Hauptgeschehen auf dem Spielfeld im Mittelfeld ab. So plätscherte das Spiel vor sich hin, ohne den Zuschauern ansprechende Fußballkunst zu bieten. Gelegentlich kam es dann doch mal zu Torgefahr und so mussten die Torhüter ebenfalls ins Spielgeschehen eingreifen. Dabei stand vor Allem der Schlussmann der Hausherren im Mittelpunkt des Geschehens. Im Laufe der ersten Hälfte entschärfte er zwei eins gegen eins Situationen gegen Sascha und Yannic. Kurz vor der Pause kratzte er noch eine Direktabnahme von Felix L. von der Linie. Nach einer Flanke von Tobias fasste sich Felix ein Herz und schoss den Ball volley auf den kurzen Pfosten. Doch wie bereits erwähnt, entschärfte der Torhüter den Einschlag mit einer schnellen Reaktion. Maik O., der heute seine Premiere im Sandhäuser Tor gab, musste in der ersten Hälfte nicht entscheidend eingreifen. Die gefährlichste Chance der Gastgeber folgte auf eine Standardsituation. Nach einer Ecke kam ein Angreifer frei zum Kopfball, allerdings verfehlte dieser knapp das Ziel. Mehr passierte in der ersten Hälfte nicht und so ging die Partie torlos in die Halbzeitpause.

Auch in der zweiten Hälfte änderte sich nicht viel am Spielverlauf und mit der einhergehenden Fahrigkeit auf beiden Seiten. Dennoch häuften sich die Strafraumszenen auf beiden Seiten des Spielfeldes. So durften die mitgereisten Sandhäuser Sympathisanten in der 55. Minute den Führungstreffer bejubeln. Nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte ging es endlich einmal fehlerfrei über mehrere Stationen schnell nach vorne. Tobias passte den Ball am Ende der Stafette flach in den Strafraum. Dort landete er über Umwegen bei Sascha, der zum Führungstreffer einschob. Endlich war der Bann gebrochen, doch statt den Aufschwung zu nutzen, um einen weiteren Treffer nachzulegen, blieb das Spiel unserer Mannschaft weiterhin ungenau. Zwar kam es weiterhin zu einigen aussichtsreichen Gelegenheiten, jedoch zielten unsere Spieler zu ungenau oder der glänzend aufgelegte Torhüter hatte seine Finger im Spiel. Stattdessen machten die Gastgeber weiter Druck und kamen dem Tor Minute um Minute ein Stückchen näher. Zunächst kam es in einer Situation zum fragwürdigen Kontakt zwischen Verteidiger und Angreifer. Zwar blieb die Pfeife stumm, doch auch über einen Elfmeterpfiff hätte man sich nicht beschweren dürfen. Wenig später durfte sich dann auch Maik O. im Tor der Sandhäuser auszeichnen. Ein Angreifer war frei durch, doch Maik entschärfte die eins gegen eins Situation, die auf einen Steilpass folgte. Die Bemühungen blieben allerdings nicht unbelohnt und so erzielten die Gastgeber den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleichstreffer. Ein Spieler marschierte mit dem Ball am Fuß mehrere Meter Richtung Tor und konnte dabei von drei Spielern nicht entscheidend gestört werden. So standen die meisten Sandhäuser Verteidiger in und um den Strafraum hinter dem nach vorne getragenen Ball. Ähnlich wie beim Handball spielten die Gastgeber den Ball um den Strafraum herum, bis ein Spieler von hinten heran gerauscht kam und das Spielgerät Richtung Tor schoss. Verdeckt von vielen Beinen schlug der Ball flach im Toreck ein, ohne Maik eine Abwehrchance zu geben. Nach dem Ausgleich neutralisierte sich das Spielgeschehen wieder im Mittelfeld. Keine der beiden Mannschaften tauchte noch einmal entscheidend vor dem Tor auf und so endete die Begegnung ohne ein weiteres Highlight.

Fazit:
Mit diesem Unentschieden lassen wir aufgrund der mangelnden Chancenauswertung leichtfertig zwei Punkte liegen. Letzten Endes ist dieses Ergebnis nicht unverdient, da wir in der Phase des Gegentreffers um dieses Tor quasi gebettelt haben. Durch das verlegte Spiel erwarten wir am Ostermontag den Tabellenzweiten aus Schatthausen. Mit dieser Begegnung läuten wir die drei Spiele in einer Woche ein, nach denen es deutlicher wird, wohin die Reise diese Saison hin geht.
(D. Waleczko)

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