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D-Juniorinnen Turnier Horrenberg – the day after

D-Juniorinnen Horrenberg 08.07.12

08.07.2012 – War das ein schönes Fest gewesen, Saisonabschluss der Mädchen und Frauen des FCS am Vortag. Und genau in dieser Stimmung ging es am 8. Juli 2012 gen Horrenberg. Hier fand ein Turnier mit Beteiligung vieler namhafter D-Mädchen Mannschaften statt. Obwohl es am Vormittag noch ausgiebig geregnet hatte, waren die Platzverhältnisse sehr gut.

Die TSG 1899 Hoffenheim als ersten Gegner zu haben, ist manchmal von Vorteil, man kann daran Motivation schöpfen und eigentlich war es auch ein ausgeglichenes Spiel mit dem kleinen Schönheitsfehler, es 1:0 zu verlieren. Da war es wieder, dieses Phänomen, wenn unsere Mädels manchmal geradezu verträumt dem Gegner Raum lassen und den Schritt zu spät sind.

Im nächsten Spiel ging es gegen die SG Horrenberg 2. Nach der Papierform ein Spiel, das man gewinnen kann oder sollte oder muss. Egal wie: Die beiden Mannschaften egalisierten sich, das Spiel blieb torlos und doch hatte man den Eindruck, dass ein Sieg möglich gewesen hätte sein können.

Im dritten Spiel mussten wir gegen den TSV Reichartshausen ran, jene Mannschaft, gegen die unsere Mädchen am Tag des Mädchenfußballs im Neuner schießen verloren hatten. Irgendwie erwartete man jetzt eine Partie mit Kampf und dagegen halten, die Schmach tilgen, aber es war halt so ein Tag, an dem aber auch gar nichts zusammen lief. Ach doch: Maike wurde brutal umgehauen und es tat ihr bitter weh. Am meisten schmerzte aber die gebotene lachende Unsportlichkeit der Gegenspielerin, die nicht realisierte, dass es sich nicht um Pienzen handelte, sondern um eine deftige Knieprellung. Im Turnierverlauf gab es eine Entschuldigung und nochmals ein Vier-Augen-Gespräch der Trainer. Das Spiel selbst wurde verloren mit 0:3.

Im vermeintlich letzten Spiel traf man nun auf SG Horrenberg 1. Hier konnte man nur spekulieren, wer die Oberhand behalten würde. Die Horrenbergerinnen boten eine gute Turnierleistung, schienen jedoch nicht unschlagbar. Aber alle Theorie ist grau. Kurz und knapp – es lief wenig zusammen, einzig Sophie hatte eine ernstzunehmende Chance. Am Ende blieb ein 0:1 stehen.

HALLO – wir waren gar nicht Letzter. Wir blieben im Rennen, denn wie aus Profiligen bekannt und üblich, verlängerte man das Turnier künstlich. Es spielte der 1. gegen den 4., der 2. gegen den 3., und die jeweiligen Sieger und Verlierer gegeneinander.

D-Juniorinnen Horrenberg 08.07.12

So kam es zu einer Neuauflage des ersten Spiels. Ihr erinnert euch? Knappe Niederlage des FCS im ersten Turnierspiel gegen Hoffenheim, jetzt also 4. gegen den 1. Es war sehr eindeutig, aber nicht die höchste Niederlage in diesem Turnier. Die Spielanlage, die einheitliche Körpergröße, die Homogenität und der taktische Aufbau – alles gelang den Mädchen aus Hoffenheim gegen unsere müden Mädels besser. Die Umstellung mit Anna als Torfrau und Luisa als Feldspielerin brachte nicht den erhofften stabilisierenden Effekt wie damals in Kirchheim – ihr erinnert euch? So war die Niederlage mit 2:0 verständlich.

D-Juniorinnen Horrenberg 08.07.12

Es zeichnete sich ab. Zum 3. Mal innerhalb von 2 Wochen mussten die FCS-D-Mädchen gegen Reicharthausen antreten. Es lag was in der Luft. Genau: Luisa schoss das einzige, aber wunderbare Feldtor zum so wichtigen 1:1 Ausgleich und sicherte der Mannschaft das Neuner schießen. Es lag immer noch was in der Luft. Aber diese Art Fußballspiele mit Neuner-Schießen zu entscheiden hat auch etwas von Glücksspiel. Luisa und Maike verwandelten ihre Neuner. Der Rest ist goldenes Schweigen. Machen wir es kurz: Wir verloren zum 2. Mal im Neunerschießen gegen Reichartshausen.

Zur Erinnerung: Es heißt Fußball-„SPIEL“. Deswegen „spielten“: Alisa, Anna, Hannah B., Kim, Lea, Luisa, Maike, Paola, Sina, Sophie.

Ernst gemeintes LOB für alle Mädels für den Einsatz in der abgelaufenen Staffel und den Turnieren. Für EURE unerschütterliche Freude, gepaart mit EURER Unbekümmertheit und EUREM ansteckenden Optimismus von Herzen DANK – und gut dass es EUCH gibt – und wir mit EUCH so schöne Feste feiern können – Danke.
(Autor: PeBe)

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