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SpVgg Neckargemünd II – FC Sandhausen 2:6 (2:1)

Sieg über Tabellenzweiten

Aufstellung gegen SpVgg Neckargemünd

Gelbe Karte:
V. Sahin
2x Neckargemünd

Tore:
07. min 1:0
19. min 1:1 V. Sahin
33. min 2:1
51. min 2:2 M. Kandziora
55. min 2:3 T. Mayer
70. min 2:4 T. Mayer
85. min 2:5 J. Müller
87. min 2:6 T. Mayer

22.04.2012 – Nach zwei Rückschlägen im Spiel gegen Aufstiegsaspiranten der Kreisklasse C Mitte kämpfte sich unser FC Sandhausen zurück in die Partie und überflügelte seinen Gegner mit beherzter und mannschaftlich geschlossener Leistung.

Mit gemischten Gefühlen reisten unsere Jungs nach Neckargemünd. Vor Wochenfrist zeigte der FC gegen die FT aus Kirchheim eine unterirdische erste Hälfte fing sich aber dann und zeigte im zweiten Spielabschnitt ein anderes Gesicht. Welches würde er in diesem Spiel zeigen? Wieder einmal sollten die Zuschauer die verschiedenen Gesichter unserer „gespaltenen Fussballerpersönlichkeit“ zu sehen bekommen.

Zu Beginn war wieder der Respekt vor dem Gegner zu spüren. Unsicherheiten und Abspielfehler prägten die ersten Minuten. Der Gastgeber nutzte die Gunst der Stunde und ging durch einen Distanzschuss in Führung. Dieses Mal befreite sich der FC aber früher aus seiner Lethargie und konnte den Rückstand durch eine schöne Hereingabe von Yannic, die Volkan vom 16er eiskalt versenkte, wieder egalisieren. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe und peu a peu löste sich die angezogene Handbremse im Sandhäuser Spiel. Doch dann ein Aussetzer. Ein langer Ball wurde direkt an die Strafraumgrenze geklärt und der darauffolgende Schuss fuhr unhaltbar unten links ins Gehäuse von Marco ein. Ja richtig gelesen. Unser Mittelfeldroutinier musste sich nach dem Ausfall beider Torhüter die Keeperhandschuhe überstreifen und hielt unseren Mannen den Rücken frei. Um es vorweg zu nehmen. Was zu halten war vereitelte er souverän und packte dabei sogar zwei, drei Glanzparaden aus. Doch vorerst mussten wir mit einem Rückstand in die Kabine.

Wieder raus auf dem Platz konnte man die Entschlossenheit der Spieler auf den Gesichtern erkennen. Heute war was möglich. Die ersten Minuten nach Wiederanpfiff waren die Wichtigsten. Es wurde entschlossen in die Zweikämpfe und Kopfballduelle gegangen und so erlangten wir die Kontrolle über das Mittelfeld. Jetzt galt es zielgerichtet das Tor der Gastgeber anzusteuern. Das besorgte unser Sechser Marian mit einem Schuss aus der Distanz. Er feuerte ein Geschoss Richtung Winkel des Neckargemünder Kastens und ließ den Schlussmann nicht den Hauch einer Chance als das Spielgerät der Erdgravitation trotzend ohne neigende Flugkurve ins Dreiangel einschlug. Riesen Jubel entbrannte. Wieder zurück im Spiel. Diesen Schwung nahmen wir auch gleich in den nächsten Angriffen mit. Gerade mal 4 Minuten später setzte Adem unseren rechten Flügelflitzer Tobi gekonnt in Szene und der netzte zur Führung ein. Kurz darauf griffen Yannic und Tobi in passender Gelegenheit frühzeitig den Spielaufbau der Gastgeber an. Dabei konnte sich Tobi den Ball erkämpfen und erzielte ganz abgebrüht seinen zweiten Treffer. Die Hausherren versuchten noch mal alles, doch unsere FC Jungs gaben keinen Meter Rasen mehr her. Im Gegenteil. Die Sandhäuser setzten noch einen drauf. Nachdem der Versuch von Jens auf der Linie geklärt wurde, erkämpfte er sich noch mal den Ball und flankte vor das Tor wo Tobi seinen lupenreinen Hattrick perfekt machte. Dann bedankte sich der Tripple Torschütze beim Passgeber in der nächsten Situation mit einer Flanke auf seinen Stürmerkollegen. Jens hat sich wohl was bei der Wahl zum Tor des Monats in der ARD Sportschau abgeschaut und haut das Ding per Direktabnahme unter die Latte. Kurz darauf war Feierabend und endlich konnten alle mal wieder einen überzeugenden Sieg feiern. Aller Anfang war schwer, doch mit Moral und Einsatz konnte das Spiel gedreht und für sich entschieden werden.

Trainerstimme: Da war Sie heute – die andere Einstellung, das andere Gesicht, welches wir viel zu selten zeigen. Eine geschlossene Mannschaft, die Einsatzwillen zeigt und in 45 Minuten das Spiel komplett dreht. So auch meine Worte in der Kabine, dass man den Schweinehund überwinden und für sich selbst “die Nase voll” haben muss, um die erforderliche Leistung abzurufen. Nun gilt es diese Leistung 90 Minuten lang auf dem Platz zu zeigen. “Das ist das Ziel, da wollen wir hin!”.

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