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Blau Weiß Neckargemünd : FC Sandhausen 4:2 (3:1)

Bitterer Nackenschlag beim Wiedersehen mit alten Bekannten

Gelbe Karten:
M. Furtak; M. Dadi und T. Mayer

Gelb /Rot:
A. Sigel

Tore:
08. min 0:1 J. Dietz
34. min 1:1 Foulelfmeter
43. min 2:1
45 +2. min 3:1
47. min 3:2 M. Dadi
60. min 4:2

13.11.2011 – An einem sonnigen November Tag reisten wir zu unserem nächsten Gegner nach Neckargemünd. Dort erwartete uns das ein oder andere Gesicht aus der Vergangenheit. Auf der Trainerbank des Gastgebers nahm Mauri Platz, der uns mehrere Jahre als Spielertrainer begleitete. Aufgrund dieser Tatsache motivierte sich das Team fast von alleine, da die Akteure zeigen wollten was sie in der Zwischenzeit dazu gelernt haben. Außerdem war die Mannschaft dazu verpflichtet die mäßige Leistung von letzter Woche wieder gut zu machen.

Dieses Vorhaben schien die Mannschafft zuerst gut in die Tat umzusetzen. Bereits in der 4 Minute wurde eine Hereingabe von Yannic an den Pfosten des Gastgebergehäuses gelenkt. In der 8 Minute gelang uns der kuriose Führungstreffer. Jones schlug eine Flanke aus dem rechten Halb Feld. Diese wurde länger und länger und senkte sich hinter dem gegnerischen Torhüter ins Tor. Dieser Treffer sollte eigentlich Sicherheit in die eigenen Reihen bringen, doch die Überfall artigen Angriffe des Gegners gepaart mit strittigen Entscheidungen des Schiedsrichters verunsicherte unsere Elf. Diese Verunsicherung war den Spielern von Minute zu Minute immer mehr an zu merken. So bekamen die Neckargemünder einige aussichtsreiche Freistoß Positionen, die sie jedoch nicht nutzen konnten. In der 34 Minute ein weiterer kurioser Pfiff des Schiedsrichters. Nach einer Freistoßflanke kam ein Neckargemünder Spieler zu Fall und der Unparteiische entschied auf Elfmeter. Der fällige Elfmeter wurde verwandelt und so war das Spiel wieder ausgeglichen. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, einen Schuss von Yannic konnte der Torwart mit einer guten Reaktion zur Ecke klären. Doch die Gastgeber hatten nun Blut geleckt und griffen weiter unermüdlich an. In der 43 Minute belohnten sie sich für ihre Angriffsbemühungen. Durch einen Steilpass überlisteten sie unsere Abwehr und der durchgestartete Stürmer versenkte die Kugel eiskalt in unserem Gehäuse. Als ob dies nicht schon Strafe genug wäre baute Blau- Weiß seine Führung in der zweiten Minute der Nachspielzeit weiter aus. Nach einer Flanke nahm der Neckargemünder Spieler den Ball volley, danach folgte das was man in Zocker Kreisen Flipper nennt. Der Schuss knallte an den Pfosten, von dort aus an die Wade von Patrick und letztendlich ins Tor.

Halbzeitpause und es lief bisher ganz und gar nicht so wie wir uns das vor der Partie vorgestellt haben.
Anpfiff in die zweite Hälfte und die motivierenden Worte des Trainers scheinen gefruchtet zu haben, denn kurz nach dem Seitenwechsel der Anschlusstreffer. Wieder ein schnelles Tor. Diesmal versenkte Marco den Ball mit einem gezielten Schuss im Tor. Nun hieß es allerdings dran bleiben und nicht wieder einbrechen so wie in der ersten Hälfte. Allerdings konnten im Anschluss zwei weitere Riesenchancen nicht genutzt werden. Wie es im Fußball nun einmal ist wird solche Fahrlässigkeit sofort bestraft. In der 60 Minute ein weiteres Tor für Blau- Weiß. Wieder nach einer Flanke und schon wieder sah die Abwehr alles andere als Sattelfest aus. Nun musste schon ein enormer Kraftakt her um dieses Defizit noch um zu biegen, doch eine weitere Chance landete nur am Pfosten. Als ob nicht alles schon genug wäre dezimierte sich die Anzahl unserer Feldspieler um eine Person. Alex erhielt in der 66 Minute aufgrund eines Abwinkens die Gelb-Rote Karte. Dies war bereits die dritte Gelb-Rote Karte in Folge und langsam scheint dies zu einem ernsthaften Problem zu werden. Im folgendem Spielverlauf hatten wir die größeren Spielanteile, doch Neckargemünd, durch schnelle Konter, die gefährlicheren Chancen.
Es blieb allerdings beim 4:2 und wir müssen uns eingestehen das der Gastgeber als wohlverdienter Sieger vom Platz gegangen ist, da sie in der Lage waren mehr zu investieren und gewillter waren die Punkte im eigenem Rund zu behalten.

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