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SG Gaiberg/Gauangelloch 2 : FC Sandhausen 3:1 (1:1)

04.09.2011

Tore:
Minute 8: 0:1 Yannic Treiber
Minute 43: 1:1
Minute 48: 2:1
Minute 84: 3:1

Mit großen Hoffnungen und neu formierter Mannschaft reisten wir zum ersten Rundenspiel nach Gaiberg. Stefan Filsinger, der heute sein Liga-Debüt an der Seitenlinie gab, machte die Mannschaft vor Beginn der Partie richtig heiß. Dies merkte man sofort, denn unsere Mannschaft zeigte bereits in der Anfangsphase zu was sie spielerisch in der Lage ist. So war es keine Überraschung, dass in der 8. Minute Yannic eine schöne Flachpasskombination zum 0:1 verwerten konnte. Normalerweise beflügelt so ein schön herausgespieltes Führungstor, doch nicht an diesem Tag. Nach diesem Zeitpunkt ging im Spiel nach vorne für die komplette erste Halbzeit nichts mehr. So konvergierte der Spielfluss auf beiden Seiten des Feldes stetig gegen null. Bis auf lange Bälle, Nickligkeiten und lautstarke Kommentare über Schiedsrichter-Entscheidungen lief nichts mehr. Spätestens als die Gaiberger Mannschaft anfing, sich gegenseitig verbal anzugehen hätten wir die Situation nutzen müssen um spielerisch nachzulegen. Trotz der Unruhen schaffte es die Heimmannschaft sich aussichtsreichere Gelegenheiten zu erspielen, die jedoch nicht zum Erfolg führten. Die aussichtsreichste Chance war ein Eckball, den ein Gaiberger Spieler knapp am Tor vorbei köpfte. Kurz vor der Halbzeit passierte es dann doch. Ein langer, hoher Ball aus dem Mittelfeld wurde am Strafraumrand zu einer Bogenlampe in den Strafraum verlängert und der einlaufende Stürmer nutzte diese Gelegenheit um den Ausgleich zu erzielen. Bitter für Patrick, da dies der erste Ball war, der auf sein Tor kam. Jedoch kann man ihm da keinen Vorwurf machen und musste mit diesem Unentschieden in die Pause gehen.

In der Halbzeit versuchte Stefan alles, um uns wieder aus unserem kreativen Tiefschlaf zu reißen, doch die Aufbruchsstimmung mit der wir das Spielfeld betraten, wurde durch einen herben Rückschlag sofort wieder gedämmt. In der 48. Minute flog ein hoher Ball in unsere Hälfte, der auf den ersten Blick keine Gefahr darstellte. Doch Abstimmungsschwierigkeiten zwischen Torwart und Innenverteidigung nutzte ein gegnerischer Spieler um zum 2:1 einzunetzen. Nach dieser kalten Dusche brauchten wir eine Weile um wieder ins Spiel zurückzufinden. Wir begannen den Ball wieder etwas besser laufen zu lassen, allerdings ohne die letzte Konsequenz nach vorne. Flanken kamen nicht in den Strafraum, Pässe wurden nicht mehr in den Fuß gespielt und unsere Schussversuche aus der zweiten Reihe fanden nicht den Weg Richtung Tor. Einige Wechsel sollten Schwung in die Partie bringen, doch dieser Effekt verpuffte ohne je richtig aufgekommen zu sein. Spektakulärste Szene dieser Phase war eine geblockte Flanke bei der die umstehenden Sandhäuser Spieler Handelfmeter forderten, doch der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus. In der 82. Minute wurde die Vierer Abwehrkette aufgelöst und ein zusätzlicher Offensivspieler eingewechselt. Kurz danach dann der vermeintliche Knockout. Ein lang geschlagener Ball flog über die weit aufgerückte Abwehr. Diesen nahm ein Stürmer auf und marschierte frei Richtung Tor. Dieser legte den Ball quer und ein mitgelaufener Mitspieler versenkte den Pass zum 3:1. Allerdings regte dieser Treffer alle Beteiligten zur Diskussion an, denn die Mehrheit der Anwesenden erkannte nach dem langen Ball eine klare Abseitsstellung des angespielten Stürmers. Entscheidend ist jedoch was der Schiedsrichter entscheidet und dieser erkannte das Tor als regulär an. Das für mich jedoch überraschendste an der ganzen Begegnung ist, dass wir in den noch verbleibenden 6 Minuten, obwohl wir bereits geschlagen waren, unsere besten Torchancen herausspielten. So wurde ein Kopfball von Yannic auf der Linie geklärt und ein schöner Distanzschuss von Robert konnte vom Torwart mit einer sehenswerten Parade an den Pfosten gelenkt werden. Doch diese Bemühungen wurden nicht belohnt und kamen auch viel zu spät.

So bleiben nach diesem verpatzten Saisonstart viele Fragen offen. Zum einen, ob es die Defensive schafft, sich zeitnah an die Umstellung auf die Viererkette zu gewöhnen und zum anderen, warum es die Mannschaft von insgesamt 90 Minuten nur 16 Minuten nutzen konnte, Druck auf einen sichtlich verunsicherten Gegner aufbauen zu können. Jetzt heißt es schnell wieder auf die Beine zu kommen, denn bereits am Donnerstag steht auf eigenem Platz ein schweres Spiel gegen Ziegelhausen/Peterstal an. (DW)

Trainerstimme:
„Den Saisonauftakt haben wir uns natürlich anders vorgestellt. Wir haben eine gute erste Viertelstunde gespielt. Nach dem Tor müssen wir nachlegen, haben aber in dieser Phase des Spiels nicht genug getan um das Spiel frühzeitig für uns zu entscheiden. Erst als das Spiel verloren war, haben wir uns richtig gewehrt. Die Enttäuschung ist groß – Wir haben wichtige Punkte hergeschenkt. Nun gilt es Teamgeist zu zeigen und schnell wieder auf die richtige Spur zu finden. Ich bin zuversichtlich, dass die Mannschaft beim Heimspiel am Donnerstag gegen Ziegelhausen/Peterstal die richtige Antwort liefern wird.“

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